Archive for the 'in Deutsch' category

Der komperative Wettbewerbsvorteil

Wednesday, July 25th, 2007

kaffee.jpgDas Auge trinkt mit, habe ich mir gedacht als mir der sympathische Cheffe der Caféteria dieses Heißgetränk servierte. Die Pflanze im Milchschaumbett hat der Kaffeespezialist mit reinem Geschick kreiert. Einfach mit dem Kännchen, das von Schaum am Rand gesäumt war, ein paar mal nach einem vorher gelernten Bewegungsmuster in das Glas getunkt. Voila!

Wer mal diese und andere netten Bohnengetränke probieren möchte, geht hier hin: Caféteria, Universitätsbibliothek Erfurt, direkt am Campus.

Ohne Not Dreck fressen

Friday, July 20th, 2007

schlamm2.jpgWonach ich schon seit Jahren meine Ernährung ausrichte, bringt der Spiegel-Reporter und Buchautor Ulrich Fichtner schlecht gelaunt und gerade deshalb sehr deutlich auf den Punkt: Den Deutschen geht es zu gut. Ohne Not fressen Sie den billigsten Nahrungsschlamm. Die Mahlzeit als familiäres Happening hat seine Kultur verloren. Katzen speisen delikater als Ihre Fress-Spender.

Lesbefehl: “Ramsch im Getriebe”

Küchenreport #1: Gratin

Friday, July 20th, 2007

gratin_kassler1.jpgSuper Essen. Ein bisschen lieblos auf den Teller gehaun, aber äußerst vorzüglich. Da stören die paar Flecken auf der Tischdecke auch keinen mehr.

Soviel Ordnung muss sein

Sunday, May 13th, 2007

Mein Arbeitsplatz - sehr unordentlich.
Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Das dachte sich auch mein Arbeitsplatz, als ich ein dickes Keyboard - ein Yamaha PSR - darauf verfrachtete. Welchen Zweck ich damit verfolgt habe, während der Arbeitszeit zu klimpern, ohne Scham, unter den Augen von verblüfften Kollegen, möchte ich nicht verraten.

Nur soviel: Es hat was mit Musik und einem Computerspiel (Stichwort: LOTRO) zu tun. ;)

All Day Long

Monday, May 7th, 2007

Mit den Zeilen “I woke up in the morning …” beginnt jede zweite Blues-Nummer. Achtet mal drauf.
Mein Akustikgitarrenbluus verzichtet auf solcherlei abegriffene Standards (*lach* - von wegen) und plätschert gesangslos auf 3 Gitarren dahin. Ein 12-Takt Schema - auch sehr typisch für diese Art Blues - verbirgt sich hinter der an ZZ-Top angelehnten Rhythmusspur. Das Solo ist natürlich improvisiert - das hört man an den kleinen Verspielern und Taktungenauigkeiten.

All Day Long (mp3 / 3,9 mb)

Carcassi

Thursday, March 22nd, 2007

So, nun ist es wieder Zeit, Eure Ohren mit einem weiteren Stückchen zu malträtieren. Die Gitarrenspielerei ist es anzuhören, dass sie in einem Moment der Hast und Unruhe entstand - zwar noch kein Hummelflug, aber schon schee schnell.

Carcassi komponierte diesen beinahe schon zu Staub zerfallenen Opus Nr. 60 in A-Dur vor über 150 Jahren.

Opus 60 in A-Dur (1.1 mb / mp3)

Nachtrag: Die Einleitung stammt aus meiner in Diletantismus getränkten Feder. Nicht dass Herr Matteo C., post mortem, Ansprüche auf Richtigstellung geltend machen will. ;-)

MacBook ist gut!

Tuesday, March 20th, 2007

In meinem Artikel erfahrt Ihr, warum ein MacBook (und alle anderen Apple-Kanonen) besser als die Windows-Schleudern sind. Und an dieser Stelle hört Ihr ein erstes Produkt meiner neuen, mannigfaltigen Beziehung zum Mac:

Hey Hey (mp3 / 3.4 mb)

Erstaunlicherweise kostete mich diese Aufnahme weniger als fünf Minuten. Die 11 Jahre Spielerfahrung hatten sicherlich auch einen gewissen Einfluss darauf, die Fuddelei in einem Take festzunageln.

Das eingebaute iSight-Mikrofone sog die Schallenwellenauf und Garageband verarbeitete das Knäuel. iTunes zwängte das vollendete Stück ins mp3-Gewandt. Fertig. Weitere folgen …

Downloadbereich Update

Monday, January 29th, 2007

Ab sofort findet Ihr das feine Hörspiel vom Bösen Wolf und den sieben Geislein im Downloadbereich.

Viel spaß beim Hören!

Neues Material von den Sarazènen

Friday, January 26th, 2007

Die Sarazenen, meine Lieblingsband in der ich auch ganz zufällig miteifere, zeigte sich am vergangenen Wochenende von seiner produktivsten Seite und bannten zwei neue Songs auf´s Demoband. In der langjährigen Bandgeschichte brachten es die Musikanten, die mehr dicht als nicht sind, fertig, in weniger als 5 Stunden Krach auf hohem Niveau abzuliefern. Das Klangknäul wurde freilich aus billigem Garn zusammengestrickt, aber in der Summe klingt der Noizeterror sehr geil! Dass Carlo - übrigens der Trommler - sich nicht auf seine gewohnte Betriebstemperatur knüppelte und damit für die Holprigkeit unserer Aufnahme verantwortlich zeichnete, lag daran, dass unsere mobile Heizeinheit gegen die sibirische Kälte draußen und drinnen nichts anhaben konnte und damit unser sonst so schweizerisches Uhrwerk  ins Wanken brachte.

Ich bot meinen Teil des Stücks mit gewohnter stoischer Routine und Brillianz dar und Thilo, der Mann an der Front, verbarg seinen Argwohn darrüber, dass er seinen Amp nicht in gewohnter Flugzeugturbinenlautstärke fahren konnte, gelassen hinter konzentriertem und souveränen Gitarrenspiel.

http://www.sarazene.com/wp-content/uploads/2006/09/Funny%20little%20hat%203.mp3

http://www.sarazene.com/wp-content/uploads/2006/09/Ratzzz%202.mp3

Bitte teilt mir eure Meinung, warum euch die Musik gefällt/nicht gefällt, mit!

Vielen Dank! :-)

Showtime!

Thursday, January 11th, 2007
Ort: LSZ, Dungeon of Hell Fire
In dieser Fotoserie bestaunt der Betrachter einen erstaunlich bunt zusammengewürfelten Haufen ambitionierter Musiker, einschließlich Herrn DrSnyder. Dem anmutenden Dilettantismus zum Trotz, greift Herr Snyder ab und zu ganz nette Akkorde seinem Eierschneider ab und die heißeste Schnitte des Abends Frau Wagemut* (Namen wurden von der Redaktion geändert), bedient Ihr Instrument, die Stimme, souverän. Der auch offiziell als solcher bestätigte Doktor Nicefield enpuppte sich als heimlicher Star des Abends. Frohlockte er seinerseits seinem Eierschneider doch die abgefahrensten Soli-einlagen. DrSnyder, der schon frühzeitig in den Seilen hing wie ”Fackelmann”-Schulz zu seinem verkappten Kamm Beck, blieb da nur noch eine Option offen: Üben, Üben, Üben - und zwar bis der Arzt kommt! (Alternativ: Einfach mal nicht so viel saufen!)Nachgehakt: Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Monsieur Fude, der kurzfristig hinter´s Shlagzeug hüpfte. Thx! 

DrSynder steht im Brockhaus direkt neben Honigkuchenpferd. Hier im RL neben einer der besten und kompetentesten Journalistinnen und mit Jodel-Diplom ausgezeichneten Sängerinnen. 

 

 Asage: “Wetten ich grieg das Teil ganz in den Mund?!” 

   

Das gegriffene “c” rettet das Solo jetzt auch nicht mehr.
-
“Wie ging der geile Griff gleich noch, den mir DrSnyder vorhin zeigte?”
  

Manchen Zeitgenössen ließt man jeden Wunsch von den Lippen ab ;-)
“Ohhh ja so…., und jetzt noch ´ne Oktave schneller….!”
 

Bye!