Archive for the 'Blues' category

Schon wieder Blues?

Sunday, February 24th, 2008

Manche Zeitgenossen, vor allem die, die meiner schallenden brotlosen Kunst seit mehr als einer Dekade ausgesetzt sind - an dieser Stelle möchte ich ein paar liebe Grüße an meine Eltern schicken - ahnen schon nach den ersten zwei gespielten Tönen von Hey Hey, was da in den nächsten zwei Minuten auf sie zukommt.

Nein, sie ahnen es nicht, sie wissen es: “Oh, das Stück kommt mir bekannt vor und dabei habe ich es erst abgerundet einhunderttausend mal gehört!” Da mir das Lied selbst schon bald aus den Ohren raushängt wie Frau Holles Bettwäsche aus dem Fenster, habe ich improvisiert, dazugesponnen und alteriert.

Hey Hey [extended] (mp3 / 3mb)

West Coast Blues

Saturday, February 23rd, 2008

Ein Blues, der mir das Herz erwärmt. Von mir in einer eher geradlinigen verswingten Art. (Wem’s gefällt…)
Vorwarnung: Ich habe mir die Freiheit erlaubt, das Stück mit Soli in die Länge zu ziehen.
Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

West Coast Blues (mp3 / 5mb)

All Day Long

Monday, May 7th, 2007

Mit den Zeilen “I woke up in the morning …” beginnt jede zweite Blues-Nummer. Achtet mal drauf.
Mein Akustikgitarrenbluus verzichtet auf solcherlei abegriffene Standards (*lach* - von wegen) und plätschert gesangslos auf 3 Gitarren dahin. Ein 12-Takt Schema - auch sehr typisch für diese Art Blues - verbirgt sich hinter der an ZZ-Top angelehnten Rhythmusspur. Das Solo ist natürlich improvisiert - das hört man an den kleinen Verspielern und Taktungenauigkeiten.

All Day Long (mp3 / 3,9 mb)

MacBook ist gut!

Tuesday, March 20th, 2007

In meinem Artikel erfahrt Ihr, warum ein MacBook (und alle anderen Apple-Kanonen) besser als die Windows-Schleudern sind. Und an dieser Stelle hört Ihr ein erstes Produkt meiner neuen, mannigfaltigen Beziehung zum Mac:

Hey Hey (mp3 / 3.4 mb)

Erstaunlicherweise kostete mich diese Aufnahme weniger als fünf Minuten. Die 11 Jahre Spielerfahrung hatten sicherlich auch einen gewissen Einfluss darauf, die Fuddelei in einem Take festzunageln.

Das eingebaute iSight-Mikrofone sog die Schallenwellenauf und Garageband verarbeitete das Knäuel. iTunes zwängte das vollendete Stück ins mp3-Gewandt. Fertig. Weitere folgen …

Showtime!

Thursday, January 11th, 2007
Ort: LSZ, Dungeon of Hell Fire
In dieser Fotoserie bestaunt der Betrachter einen erstaunlich bunt zusammengewürfelten Haufen ambitionierter Musiker, einschließlich Herrn DrSnyder. Dem anmutenden Dilettantismus zum Trotz, greift Herr Snyder ab und zu ganz nette Akkorde seinem Eierschneider ab und die heißeste Schnitte des Abends Frau Wagemut* (Namen wurden von der Redaktion geändert), bedient Ihr Instrument, die Stimme, souverän. Der auch offiziell als solcher bestätigte Doktor Nicefield enpuppte sich als heimlicher Star des Abends. Frohlockte er seinerseits seinem Eierschneider doch die abgefahrensten Soli-einlagen. DrSnyder, der schon frühzeitig in den Seilen hing wie ”Fackelmann”-Schulz zu seinem verkappten Kamm Beck, blieb da nur noch eine Option offen: Üben, Üben, Üben - und zwar bis der Arzt kommt! (Alternativ: Einfach mal nicht so viel saufen!)Nachgehakt: Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Monsieur Fude, der kurzfristig hinter´s Shlagzeug hüpfte. Thx! 

DrSynder steht im Brockhaus direkt neben Honigkuchenpferd. Hier im RL neben einer der besten und kompetentesten Journalistinnen und mit Jodel-Diplom ausgezeichneten Sängerinnen. 

 

 Asage: “Wetten ich grieg das Teil ganz in den Mund?!” 

   

Das gegriffene “c” rettet das Solo jetzt auch nicht mehr.
-
“Wie ging der geile Griff gleich noch, den mir DrSnyder vorhin zeigte?”
  

Manchen Zeitgenössen ließt man jeden Wunsch von den Lippen ab ;-)
“Ohhh ja so…., und jetzt noch ´ne Oktave schneller….!”
 

Bye! 

New Song “Changing”

Friday, December 22nd, 2006

Grießen!

Mir ist eben etwas sehr eigenartig seltenes gelungen. Ich bin gerade hier in meinem kleinen Heimatstudio am Aufnehmen und Vorbereiten für die nächste Sarazene Probe, die Band, die abgesehen von Dr Snyder legendäre Musiker vereint. Jedenfalls verfalle ich jedes mal dem Drang, statt unseren Riffs, Übungen oder anderen Scharmüzel etwas Improvisiertes zu spielen. Soweit nichts besonderes. In der Regel läuft das bei Gitarristen so: Sie spielen sich die Finger wund bis der Arzt kommt und verschrecken unfreiwillige Mithörer, wie Nachbarn, Mitbewohner und Passanten durch Imitationen von Katzengejammer in B moll. Selten, und ich spreche da nur von mir selbst, entlocke ich dem Eierschneider so twas wie ich hier mal aufgenommen habe:

Changing (MP3 - 4.35mb)

Das Stück kam mir einfach so in den Sinn, 100% improvisiert, 100% Monsieur Paul, selten die Finger immer 100%ig am richtigen Bund und auch relativ wenig musikalisch, aber viele Phrasierungen und das 4min lang. Wer Gitarre spielt weiß, um die Schwierigkeit ein Gitarrensolo zu spielen und nach 1min die Audienz noch ein wenig bei Laune zu halten.

Ich hoffe ich schaffs zumindest ´ne halbe :-) ^^

Bluesy Shred-o-Mania

Friday, July 15th, 2005

This song : Blues Mania (mp3, 128kbit, 1,8mb) is taken from the Guitar Techniques Magazin. I must confess it is a total rip off. I have the issue scanned and if you like to have it for studying purposes I can mail it to you.

Rate Info

    It is not this hard shown on this Box. It is hard if you have to improvise it this way with all this phrasing, articulation and accuracy. But I learned every note of it and it took weeks of practising to play it as it is.

    PG the Man himself

    And this guy (Paul Gilbert) is responsible for this blues o mania. If you don´t know him, he was responsible at a certain degree for the worldwide number one hit:
    “To Be With You”

    By the way, his personal website is created and maintained by himself and I find it very amusing and funny. It´s worth a look! And he is writing news in a blog, Unfortunately it is in Japanese language :-(

    Images are from Guitar Techniques issue August 2000